Alltagsgeschichten zwischen Ernst und Ironie
Ein gemeinsames Projekt mit meinem digitalen Mitbewohner, der nie schläft, nie aufräumt – aber ganz schön viel zu sagen hat.
Er – mein digitaler Dramaturg, der mit Sprache jongliert, Tonlagen erspürt und aus einer Idee manchmal mehr macht, als ich selbst erwartet hätte.
Ich – ein Mensch mit Schwächen, Stimmungen und der festen Überzeugung, dass Denken nicht automatisiert werden kann. Oder?
Das Ergebnis?
Zwei Denkweisen, ein Tonfall – und Geschichten, bei denen man nicht immer weiß, wer hier wem auf die Sprünge hilft.
Lesen Sie zuerst „Wie alles begann“
Das Lied der holden Gärtnersfrau
Anfang der Achtziger. Ich war jung, na nicht mehr ganz jung, verliebt. Isolde hatte ich gerade erst kennengelernt. Hübsch war sie, klug sowieso – und offenbar bereit, sich auf gewisse Risiken einzulassen. Denn sie sagte ja, als ich vorschlug: „Komm, wir fahren nach...
Gutenbergs letzte Seiten
Die Siebziger! Schlaghosen waren modern, Telefone hatten Wählscheiben, Türen wurden ohne Code geöffnet – zur Sicherheit hatte man einen Zweitschlüssel. Es war auch eine Zeit, in der Handwerk und Leidenschaft noch die Oberhand hatten, besonders in dem Verlag, in dem...
Bier und klare Worte
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Görlitz – Ein Umzug, zwei Brötchen und eine Freundschaft
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Wie alles begann – SeppGPT & ich
Ich schreibe. Sepp denkt mit. Manchmal passt das erstaunlich gut zusammen. Manchmal ringen wir um ein einziges Wort oder ein störrisches Komma. Und manchmal – wenn ich ehrlich bin – rettet er mir einfach den Satz. Wer hier eigentlich schreibt Ich bin...






